Doch Joaquín „El Chapo“ Guzmán Loera will nach eigenen Angaben nur ein einfacher Bauer gewesen sein. Er habe Mais, Hirse und Öldisteln angebaut, zitierte die Zeitung „Excélsior“ am Mittwoch aus Guzmáns Aufnahmepapieren im Gefängnis.Er gehöre keinem Drogenkartell an und habe monatlich nur 20.000 Pesos (rund 1000 Euro) verdient.Der Anführer des Sinaloa-Kartells war im Februar in der Hafenstadt Mazatlán im Westen des Landes festgenommen worden. Laut einem Bericht der Zeitung „El Universal“ setzt das Verbrechersyndikat allein mit dem Drogenhandel jährlich rund drei Milliarden US-Dollar um. Außerdem ist es in Produktpiraterie, Menschenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt.dpa