Das berichtete die malaysische Tageszeitung „New Straits Times“ am Samstag unter Berufung auf anonyme Quellen aus Ermittlerkreisen.Demnach flog die Boeing 777-200 am 8. März nach ihrer Kursänderung niedrig genug, dass ein Fernmeldeturm in Penang im Norden Malaysias ein Signal auffangen konnte.Ermittler verfolgten es zum Handy des 27-jährigen Kopiloten Fariq Abdul Hamid zurück. Wen er anrufen wollte, teilten die Ermittler nicht mit, schrieb das Blatt.Eine andere Polizeiquelle gab laut Zeitung an, das Handy des Kopiloten sei beim Start möglicherweise abgeschaltet und zur fraglichen Zeit eingeschaltet worden.Dies könne als Quelle des Signals ausreichen, hieß es. Das Signal habe abrupt geendet, vermutlich weil das Flugzeug die Reichweite des Funkmasts verließ, schreibt das Blatt weiter.Anfang der Woche hatten Suchschiffe Signale aufgefangen, die vom Flugschreiber stammen könnten. Doch wurden bis Samstag keine Wrackteile der Maschine gefunden.„Es gab keine neuen akustischen Signale“, teilte das Zentrum mit. Die Batterien der Blackbox könnten bereits verbraucht sein. Das australische Suchschiff „Ocean Shield“ versuche dennoch weiter, Signale aufzufangen.Australiens Ministerpräsident Tony Abbott warnte vor überzogenen Hoffnungen: „Wir haben zwar ein hohes Maß an Zuversicht, dass die empfangenen Signale von der Blackbox von MH370 stammen, aber niemand sollte die Schwierigkeiten unterschätzen, die noch vor uns liegen“, sagte Abbott am Samstag in Peking.apa/dpa