Freitag, 17. Juni 2016

MIDAS: 15 Jahre erfolgreicher Minderheitenschutz

Am Freitagvormittag hat in der EURAC Bozen die MIDAS-Generalversammlung begonnen. MIDAS, das steht für die „Europäische Vereinigung von Tageszeitungen in Minderheiten- und Regionalsprachen“ - und für 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit von Minderheitenmedien.

Landesrätin Martha Stocker hielt den Eröffnungsvortrag bei der MIDAS-Generalversammlung. Foto: DLife
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Landesrätin Martha Stocker hielt den Eröffnungsvortrag bei der MIDAS-Generalversammlung. Foto: DLife

Um 9 Uhr begrüßte "Dolomiten"-Chefredakteur Toni Ebner die Vertreter von 28 Minderheitenzeitungen an der EURAC in Bozen.

Die Grußworte sprach der neue Hausherr, EURAC-Präsident Roland Psenner.

Landeshauptmann Arno Kompatscher, Günther Hofer, Leiter der Abteilung Sprachminderheiten und europäische Integration der Region Trentino-Südtirol sowie MIDAS-Vorstandsmitglied Bojan Brezigar eröffneten die Generalversammlung.

Die MIDAS-Journalisten sind Teil einer europäischen Non-Profit-Organisation, die es sich zur Aufgabe macht, Minderheitensprachen zu schützen und Minderheiten eine mediale Stimme zu geben. Sie werden am Freitag über lokale und internationale Themen diskutieren.

Die Flüchtlingskrise ist auch bei MIDAS ein Thema

Den Eröffnungsvortrag hielt am Vormittag Landesrätin Martha Stocker „Die Flüchtlingskrise in Europa und in der Europaregion“.

Martin Fink vom EVTZ „Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“ sprach über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euregio, Elisabeth Alber von der EURAC über den Südtirol-Konvent.

Am Nachmittag folgen Präsentationen von Günther Rautz und Marc Röggla (beide MIDAS und EURAC) über die Tätigkeiten des vergangenen Jahres sowie über die Vorschau auf zukünftige Arbeiten.

Neues MIDAS-Mitglied

Am Freitagnachmittag wird außerdem ein neues MIDAS-Mitglied aufgenommen: die in Serbien erscheinende ungarische Tageszeitung „Magyar Szo“.

stol/aw

stol