Donnerstag, 19. Dezember 2019

Millionenbetrug: 2 Geschäftsmänner verurteilt

Die Meraner Finanzpolizei hat bereits im November 2 Männer festgenommen, die mehrere Anleger um Millionen betrogen haben. Nun wurden sie zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die Meraner Finazpolizei verhafteten die 2 Betrügern bereits im November, jetzt wurden sie verurteilt.
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Die Meraner Finazpolizei verhafteten die 2 Betrügern bereits im November, jetzt wurden sie verurteilt. - Foto: © Finanzpolizei

Die Männer, die in einem Unternehmen im Energiesektor tätig waren, haben mehrere Anleger dazu gebracht, in den Bau von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie zu investieren.

Doch statt das Geld in den Bau einer Anlage zu stecken, flossen die etwa 350.000 Euro auf die eigenen privaten Konten im Ausland.

Als die einzelnen Investoren, darunter ein Turiner Unternehmen, das insgesamt 280.000 Euro überwiesen hatte, feststellten, dass nichts weiterging und sie wohl einem Betrug aufgesessen waren, forderten sie die Rückzahlung der gezahlten Beträge. Die beiden mutmaßlichen Betrüger führten aus Angst vor der Einleitung eines Vollstreckungsverfahrens ihr Unternehmen in den Konkurs. Durch Bargeldabhebungen und Transfers schleusten sie ein Vermögen von etwa 1,5 Millionen Euro ins Ausland, wie etwa nach Malaysia und in die USA.

Die Ermittlungen kamen ins Rollen, als vorher genanntes Turiner Unternehmen Anzeige erstattete. Die Untersuchung, die von der Meraner Finanzpolizei unter der Leitung der Bozner Staatsanwaltschaft durchgeführt wurden, konnten im November erfolgreich abgschlossen werden.

Beide Verwalter wurden nun im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs zu einer Haftstrafe von 3 bzw. 4 Jahren verurteilt.

Neben der Haftstrafen wegen Betrugs und betrügerischen Bankrotts dürfen die Männer außerdem für 5 Jahre lang kein öffentliches Amt mehr ausüben.

vs