Sonntag, 12. Januar 2020

Mindestens 11 Tote nach Winterstürmen in den USA

Mindestens 11 Menschen sind in den USA Behörden und Medienberichten zufolge bei heftigen Winterstürmen ums Leben gekommen.

Die Stürme in den USA hinterließen eine Spur der Zerstörung.
Die Stürme in den USA hinterließen eine Spur der Zerstörung. - Foto: © APA (AFP) / HANDOUT

Zahlreiche Bundesstaaten von Texas bis Michigan waren zudem von Hagel, starken Schneefällen und Blitzeis betroffen. Mehr als 1000 Flüge wurden gestrichen, der Großteil davon in Chicago. Hunderttausende Menschen mussten ohne Strom auskommen.

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Die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaats Alabama teilte am Samstag mit, bei einem Tornado und einer Reihe schwerer Gewitter seien 3 Menschen getötet worden.

I
m Bundesstaat Louisiana kamen ebenfalls 3 Menschen ums Leben: Ein älteres Ehepaar starb in der Gemeinde Bossier, als der Sturm das Haus der Opfer zerstörte, wie der örtliche Sheriff bei Facebook mitteilte. Der Sturm sei so heftig gewesen, dass er die Trümmer rund 60 Meter weit getragen habe.

Der Sheriff der Gemeinde Caddo (Louisiana) sagte dem lokalen Sender KTBS, ein Mann sei gestorben, als ein großer Baum auf sein Haus gestürzt sei. Der örtliche Sender KTRE berichtete, in Texas sei ebenfalls ein Mann getötet worden, als ein Baum bei einem Sturm auf sein Haus gestürzt sei.

In der Gemeinde Lubbock in Texas starben ein Feuerwehrmann und ein Polizist, da sie von einem auf der eisigen Fahrbahn rutschenden Auto erfasst wurden, als sie einen Autounfall untersuchten, gab die Feuerwehr von Lubbock bekannt. In Dallas starb eine Person weil deren Auto aufgrund des Sturms von der Fahrbahn abkam und in einen Fluss stürzte, berichtete NBC.

In Oklahoma wurde ein 58-Jähriger weggeschwemmt, während sein Kleintransporter auf einer überfluteten Straße im tiefen Wasser stehen blieb, berichtete der Houston Chronicle.

apa