Freitag, 08. September 2017

Mindestens 15 Tote nach Erdbeben in Mexiko

Das schwere Erdbeben vor Mexikos Pazifikküste hat mindestens 15 Menschen das Leben gekostet. Das berichtete der Fernsehsender Foro TV am Freitagmorgen unter Berufung auf Mexikos Präsidenten Enrique Peña Nieto.

Das Erdbeben in Mexiko hat mehrere Tote gefordert.
Das Erdbeben in Mexiko hat mehrere Tote gefordert. - Foto: © APA/AFP

Vor Journalisten sagte Peña Nieto demnach, zehn Menschen seien im Staat Oaxaca getötet worden, drei im Staat Chiapas und weitere zwei in Tabasco. Der Präsident gab diese Informationen an die Medien, als er eine eilig einberufene Krisensitzung in der Hauptstadt verließ, wie Foro TV berichtete.

Das Beben in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) hatte nach Angaben von Peña Nieto eine Stärke von 8,2 und war damit das schwerste seit mehr als 100 Jahren. Für die gesamte Region wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben. Die Behörden in Guatemala, wo das Beben die Erde ebenfalls erzittern ließ und eine Stärke von 7,7 erreichte, hob für seine Pazifikküste die Warnung mittlerweile wieder auf.

Das Beben ereignete sich 137 Kilometer südwestlich von Tonalá im Bundesstaat Chiapas in 19 Kilometern Tiefe, wie das Seismologische Institut in Mexiko mitteilte. Die Erdstöße waren auch im etwa 700 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt sowie in andern Bundesstaaten und mehreren Ländern Mittelamerikas zu spüren. In Mexiko-Stadt und anderswo kam es zu zahlreichen Stromausfällen.

dpa

stol