Dienstag, 10. April 2018

Mindestens 17 Tote bei schwerem Busunfall in Kenia

Bei einem schweren Busunfall im Südwesten Kenias sind am Dienstag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus stürzte in einen Fluss, als der Fahrer versuchte, einem entgegenkommenden Fahrzeug auszuweichen, wie die Polizei mitteilte. Mehr als 40 Menschen mussten demnach ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Bus war auf dem Weg vom Bezirk Homa Bay im Westen in die Hauptstadt Nairobi.

Bei einem schweren Busunfall im Südwesten Kenias sind am Dienstag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen.
Bei einem schweren Busunfall im Südwesten Kenias sind am Dienstag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. - Foto: © shutterstock

Ursache des Unglücks war offenbar ein menschlicher Fehler: Der Kontrolleur, der den Verkehr auf einer Brücke regelte, gab ein falsches Zeichen, wie die Polizei weiter mitteilte. Daraufhin kam ein Fahrzeug dem Bus direkt auf der Brücke entgegen. Beim Versuch, einem Zusammenstoß auszuweichen, verlor der Busfahrer dann die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Auf Kenias Straßen sterben offiziellen Zahlen zufolge jedes Jahr etwa 3.000 Menschen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnte die Zahl aber vier Mal höher sein. Im Dezember 2016 waren mehr als 40 Menschen getötet worden, als ein Tanklaster in Fahrzeuge raste und explodierte.

apa/afp

stol