Samstag, 07. November 2020

Mindestens 19 Tote bei Unwetter im Süden Mexikos

Bei schweren Unwettern sind im mexikanischen Bundesstaat Chiapas mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und 900 Häuser beschädigt worden.

Mindestens 19 Tote wurden aufgrund von Unwettern in Mexiko gemeldet.
Mindestens 19 Tote wurden aufgrund von Unwettern in Mexiko gemeldet. - Foto: © shutterstock
Damit stieg die Zahl der Toten wegen starken Regens in Mexiko und Zentralamerika auf rund 200, wie Behörden am Freitag mitteilten. Die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage hätten Erdrutsche und Überschwemmungen von 5 Flüssen verursacht, teilte der Zivilschutz im Bundesstaat Chiapas mit. 13 Erdrutsche hätten zu blockierten Straßen geführt.

10 Tote in Chiapas wurden in einem Fluss gefunden. Die anderen 9, unter ihnen 3 Kinder, kamen in 3 anderen Orten ums Leben. Die Regenfälle im Süden Mexikos werden durch eine Kaltfront und das tropische Tiefdruckgebiet „Eta“ ausgelöst, das in Mittelamerika schätzungsweise 180 Todesopfer forderte.

In Guatemala werden Dutzende Todesopfer befürchtet – darunter allein 100 in einem Dorf, das von einem Erdrutsch begraben wurde. „In diesem Moment rechnen wir (...) nach nicht offiziellen Zahlen damit, dass mehr oder weniger 150 Tote zu verzeichnen sind“, sagte der Präsident des mittelamerikanischen Landes, Alejandro Giammattei, am Freitag. In Honduras kamen mindestens 20 Menschen, in Panama fünf sowie in Costa Rica und Nicaragua jeweils zwei Menschen ums Leben.
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dpa

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