Samstag, 11. Dezember 2021

Mindestens 55 Migranten bei Lkw-Unfall in Mexiko gestorben

Beim Unfall eines Lastwagens in Mexiko, der zahlreiche Migranten transportierte, sind mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen.

Das Gefährt wurde komplett zerstört.
Das Gefährt wurde komplett zerstört. - Foto: © APA/AFP / GABRIELA COUTINO
Es gebe zudem mehr als 100 Verletzte, teilte der Gouverneur des südmexikanischen Bundesstaates Chiapas, Rutilio Escandón, in der Nacht auf Freitag (Ortszeit) auf Twitter mit. Der Laster war am Donnerstag im Ort Chiapa de Corzo, in der Nähe von Tuxtla Gutiérrez, der Hauptstadt des südmexikanischen Bundesstaates, umgekippt.

Der Anhänger, in dem die Migranten vermutlich Richtung USA unterwegs waren, krachte gegen eine Fußgängerbrücke, wie der Chef der Zivilschutzbehörde von Chiapas, Luis García, dem Sender Milenio TV sagte. Nach seinen Angaben war der Lkw laut Augenzeugen in einer Kurve zu schnell gefahren. Nach einer Liste des Zivilschutzes stammten die Verletzten, die in Krankenhäusern behandelt wurden, größtenteils aus Mexikos südlichem Nachbarland Guatemala.

Auf Bildern war zu sehen, wie zahlreiche Leichen, mit Tüchern bedeckt, Seite an Seite neben dem Wrack des Lkw-Anhängers auf der Straße lagen. Laut Escandón starben 49 der Todesopfer noch am Ort des Geschehens. Die Präsidenten von Mexiko und Guatemala sprachen auf Twitter ihr Mitgefühl aus. Auch Papst Franziskus drückte in einem Telegramm den Familien der Opfer seine „tiefe Trauer“ aus.

apa