Seit Ende Oktober werden der Süden und das Zentrum Vietnams immer wieder von Starkregen heimgesucht, beliebte Touristenorte an der Küste wurden schon mehrfach überschwemmt. In der Küstenstadt Nha Trang wurden diese Woche ganze Stadtviertel überflutet. In der Umgebung der Touristenstadt Da Lat in den Bergen löste der Regen tödliche Erdrutsche aus.<BR /><BR />Am Freitag ging das Hochwasser allmählich zurück. Staatliche Medien berichteten, dass die Rettungskräfte Menschen von Hausdächern und Baumkronen holten. Das Umweltministerium schätzte den wirtschaftlichen Schaden der Überschwemmungen auf rund 298 Millionen Euro. Mehrere Autobahnen waren am Sonntag weiterhin unpassierbar, rund 130.000 Haushalte waren ohne Strom.