Montag, 18. Januar 2016

Mindestens sechs Tote bei Selbstmordanschlag in Kamerun

Ein Selbstmordattentäter hat im Norden Kameruns mindestens fünf Menschen mit sich in den Tod gerissen.

Boko Haram sorgt für Schrecken (Archivbild)
Boko Haram sorgt für Schrecken (Archivbild) - Foto: © APA/AP

Der Mann habe seinen Sprengstoffgürtel während des Morgengebets in einer Moschee in der Ortschaft Guetchewe im Norden des afrikanischen Landes gezündet, sagte der zuständige Provinzgouverneur der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Der Täter soll der Terrorgruppe Boko Haram angehört haben. Kameruns Norden, der an Nigeria grenzt, ist regelmäßig von Anschlägen der sunnitischen Fundamentalisten betroffen, die vor allem den Nordosten Nigerias terrorisieren.

Die Islamisten wollen dort einen sogenannten Gottesstaat errichten – mit strengster Auslegung des islamischen Rechts, der Scharia (Sharia). Bei Anschlägen der Gruppe wurden seit 2009 mindestens 14.000 Menschen getötet.

apa

stol