Wie italienische Medien am Dienstag berichteten, sank in der Nähe von Giulianova an der Adriaküste ein Fischerboot im schweren Sturm. Einer der Männer an Bord konnte an Land schwimmen, ein weiterer wurde von der Küstenwache gerettet. Das dritte Besatzungsmitglied wird bisher vermisst.Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete, wurde eine 19-jährige Frau, eine Rumänin, am Montag in der Nähe von Rom in ihrem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Ein Mann sei von einem umstürzenden Silo erschlagen worden.Am Gardasee starb den Angaben zufolge ein 53-jähriger Krankenpfleger, als er beim Kite-Surfen von den heftigen Winden überrascht wurde. In Maniago bei Pordenone erlitt ein 59 Jahre alter Marktverkäufer einen Herzinfarkt und starb. Der Mann hatte versucht, seinen Stand vor dem Sturm zu schützen.Im ganzen Land kam es zu Stromausfällen und Verkehrschaos. Einige Autobahnen und Bahnstrecken - zum Beispiel bei Pescara oder im Aostatal - mussten stundenlang gesperrt werden. In Rom waren viele Straßen von umgestürzten Bäumen blockiert. Nach dem ungewöhnlich warmen Wetter der vergangenen Wochen waren am Montag über weiten Teilen Italiens heftige Orkanböen und starker Regen hereingebrochen.apa/afp/dpa