Sonntag, 03. Mai 2015

Mindestens zehn Flüchtlinge sterben im Mittelmeer

Mindestens zehn Flüchtlinge sind bei der Überfahrt über das Mittelmeer vor der libyschen Küste ums Leben gekommen.

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Archivbild - Foto: © APA/AP

Das bestätigte ein Sprecher der italienischen Küstenwache am Sonntag.

Sieben Menschen wurden tot in zwei voll besetzten Schlauchbooten gefunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Drei weitere Flüchtlinge ertranken, als sie ins Meer sprangen, um einen nahen Schlepper zu erreichen, der ihnen zu Hilfe eilen wollte.

Mehrere Schiffe waren laut Ansa im Einsatz, um die mehr als 270 übrigen Migranten von den drei Schlauchbooten zu retten. Zwei von ihnen waren 45 und 35 Seemeilen (83 und 64) Kilometer nordöstlich der libyschen Hauptstadt Tripolis in Seenot geraten, eins befand sich 35 Seemeilen nördlich der libyschen Stadt Suwara.

Zwei weitere Migranten waren laut Ansa in kritischem Zustand und mussten wiederbelebt werden.

dpa

stol