Sonntag, 28. April 2019

Mindestens zehn Tote Überschwemmungen auf Sumatra

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen auf der indonesischen Insel Sumatra sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere Menschen wurden nach Behördenangaben am Sonntag weiterhin vermisst. Nach tagelangen heftigen Regenfällen in der Provinz Bengkulu an der Westküste Sumatras wurden rund 12.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Menschen retten ihr Hab und Gut Foto: APA (AFP/Archiv)
Menschen retten ihr Hab und Gut Foto: APA (AFP/Archiv)

Zahlreiche Gebäude, Brücken und Straßen wurden den Angaben zufolge beschädigt. In einigen Orten ist das Wasser inzwischen zurückgegangen. Ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde warnte jedoch, dass es erneut zu Erdrutschen und Hochwasser kommen könne.

Einige Regionen abgeschnitten

Zudem könnten sich wegen der schlechten hygienischen Bedingungen und des Mangels an sauberem Wasser Hauterkrankungen und akute Atemwegsinfekte ausbreiten. Das ganze Ausmaß des Schadens sei noch nicht bekannt, sagte der Sprecher. Einige Regionen seien immer noch von der Außenwelt abgeschnitten.

Mindestens 2 Tote in Jakarta

Bei Überschwemmungen in Teilen der indonesischen Hauptstadt Jakarta waren diese Woche mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, mehr als 2.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Überschwemmungen sind in Indonesien häufig, besonders während der Regenzeit, die von Oktober bis April dauert.

apa/ag.

stol