Die Wintersportler im Raum von Saint-Rhemy-en-Bosses mussten mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden.Die Skifahrer befanden sich auf einer Meereshöhe von 2.500 Metern. Nach Angaben der Bergbahnbetreiber waren die niederen Temperaturen von Auslöser der Panne. Es dauerte zwei Stunden, bis die Skifahrer wieder auf sicheren Boden zurückgebracht werden konnten.Äolische Inseln von Festland abgeschnittenKlirrende Kälte hatte am Sonntag ganz Norditalien im Griff. Minus sechs Grad wurden in Turin und in Mailand gemeldet. In Venedig und Bologna sank das Thermometer auf minus fünf Grad.Schwere Stürme tobten hingegen in Süditalien. Die Verbindungen mit den Äolischen Inseln vor Sizilien waren seit drei Tagen unterbrochen. 300 Touristen, die Silvester auf den Inseln verbracht hatten, sitzen immer noch fest. Einige von ihnen haben sich heute mit einem privaten Helikopter ans Festland bringen lassen. Der Fährenbetrieb soll im Laufe des Sonntags wieder vereinzelt aufgenommen werden.Wegen der Stürme ist nun auch di Isola del Giglio ist von der Außewenlt abgeschnitten. Erst am Montag wird der Fährenbetrieb wieder aufgenommen werden.Bahnverkehr teilweise umgeleitetWegen der hohen Wellen musste ein Teil der stark befahrenen Verkehrsachse Aurelia in der norditalienischen Region Ligurien gesperrt werden. Der Bahnverkehr um Genua wurde zum Teil umgeleitet, was erhebliche Verspätungen verursachte. Mehrere Lokale und Wohnungen an der Küste wurden überschwemmt.apa/stol