Donnerstag, 12. April 2018

Miro darf wieder nach Hause

Es ist geschafft: Maremma Schäferhund Miro darf zurück zu Frauchen Eva Munter nach Aichholz (Roverè della Luna) in Trient, die außer sich ist vor Freude.

Bald darf Eva Munter ihren Hund Miro wieder in die Arme schließen. - Foto: Privat
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Bald darf Eva Munter ihren Hund Miro wieder in die Arme schließen. - Foto: Privat

Am 22. März war der schneeweiße Vierpfoter ins Tierheim von Rovereto gebracht worden: Ein Nachbar Munters hatte sich über einen längeren Zeitraum mehrfach über das Bellen des Hundes beschwert und auch die Carabinieri gerufen.

Vor allem nachts hätte der Hund den Nachbarn mit seinem Bellen wachgehalten. Munter hatte sich und ihren Hund stets damit verteidigt, dass der Nachbar in 300 Metern Entfernung leben würde und sich außer ihm niemand beschweren würde.

Nach exakt 3 Wochen darf Miro nun endlich wieder nach Hause, wenn auch unter Vorlagen. Dies hat das Überwachungsgericht in Trient am Mittwoch entschieden. So muss Miro zwischen 21 Uhr abends und 7 Uhr morgens im Haus bleiben, damit sein mögliches Bellen nicht die Nachtruhe stört.

Der Fall Miros hatte für Aufsehen gesorgt: In einer Online-Petition, die Munter selbst gestartet hatte, wurden mehr als 242.000 Unterschriften gesammelt. Auch auf Facebook gab es viele, die Eva Munter Mut und Unterstützung zu sprachen.

stol/liz/D

stol