Die Münchner Anwaltskanzlei hatte im Februar des Vorjahres über Südtirols Medien einen Aufruf gestartet, dass sich mögliche Opfer bei ihnen melden sollen. Nun, ein Jahr später, sind die Nachforschungen abgeschlossen.<BR /><BR /> Am Montag wird der Untersuchungsbericht „Sexueller Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker im Bereich der Diözese Bozen-Brixen von 1964 bis 2023“ vorgestellt. <h3> Kanzlei hatte auch für Köln, Aachen sowie für die München-Freising Missbrauchsgutachten erstellt</h3>Das Ergebnis des angeblich mehrere 100 Seiten umfassenden Berichtes ist bis dahin streng unter Verschluss. Nicht einmal Bischof Ivo Muser und Generalvikar Eugen Runggaldier, als Oberhirten der Diözese Bozen-Brixen und damit Auftraggeber der Untersuchung, wurde im Vorfeld über die Ergebnisse in Kenntnis gesetzt. <BR /><BR />Die Kanzlei Westpfahl-Spilker-Wastl hatte auch für die Bistümer Köln (2018) und Aachen (2020) sowie für die Erzdiözese München-Freising (2022) Missbrauchsgutachten erstellt. <BR /><BR />Vor allem die Veröffentlichung von letzterem sorgte weltweit für Schlagzeilen, tauchte darin doch auch der Name des damals emeritierten und inzwischen verstorbenen Papstes Benedikt XVI. auf.