Man müsse schauen, dass man das Trottoir der Bahnsteige sehe – „wo es anfängt und wo es aufhört“. Senior F.L., 76 Jahre alt, ist ein ausgesprochener Nutzer von Bus und Bahn. Erst Mitte Februar sei er gegen 18.45 Uhr mit dem Zug am Meraner Bahnhof angekommen. <BR /><BR />„Als ich aus dem Bahnhofsgebäude hinausgegangen bin zur Haltestelle meines Linienbusses, lag bereits alles im Halbdunkel. Es gibt die paar Straßenlaternen, aber die reichen nicht aus – zumal unser Linienbus weit weg steht und zwar oben Richtung Bahnhofspark. Man tappt im Halbdunkel zum Bus, ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko“, sagt der 76-Jährige. <BR /><BR />Als er die Haltestelle seines Linienbusses erreicht habe, „standen da einerseits ein Mädchen und andererseits ein junger Mann immer im Halbdunkel. Das Licht dort reicht nicht aus. Und Licht ist doch Sicherheit, oder“, sagt der Öffi-Nutzer.<BR /><BR />Der letzte Bus in sein Dorf fahre gegen 20.30 Uhr ab. „Da sind noch weniger Leute unterwegs. Schon ein komisches Gefühl“, sagt er. Und die Busse seien innen auch nicht beleuchtet, so lange die Fahrgäste nicht einsteigen dürfen. „Das werden wohl so die Regeln sein“, sagt F. L.<BR /><BR />Bürgermeisterin Katharina Zeller hat bereits auf das an sie herangetragene Problem reagiert. Denn der Busbahnhof fällt in die Zuständigkeit der Gemeinde. „Dieser Bus-Nutzer hat völlig recht. Ein Busterminal muss auch abends als sicher wahrgenommen werden“, sagt Zeller.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1280208_image" /></div> <BR /><BR />Sie habe bereits Stefan Mutschlechner, den Verantwortlichen für Smart City und die LED-Beleuchtung in Meran innerhalb der Stadtwerke Meran, kontaktiert und ihn mit der Problematik betraut. „Zunächst sollen die Lampen gereinigt und dann soll eine Umstellung auf LED ins Auge gefasst werden“, so Katharina Zeller. Bisher habe man wegen des anstehenden Baus des Mobilitätszentrums mit Erneuerungen am Busbahnhof zugewartet.