Donnerstag, 29. November 2018

Mit bis zu 143 km/h auf den Ritten gerast: Strafverfahren

Das Auto, das im Sommer 2014 innerhalb von achteinhalb Minuten die Rittner Straße von Bozen bis Klobenstein hinaufgerast ist, gehört dem Angeklagten; seine Kinnpartie ist mit jenem des Lenkers im Spiegelbild der Windschutzsscheibe kompatibel. Das erklärte am Mittwoch RIS-Gutachter Saverio Paolino am Bozner Landesgericht.

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Foto: © shutterstock

Damit dürfte eines der Argumente der Verteidigung des Angeklagten – eines 25-jährigen Rittners – vom Tisch sein.

Diese hatte sowohl in Frage gestellt, dass das Auto in dem von den Carabinieri sichergestellten YouTube-Video dem Angeklagten gehört, als auch, dass dieser selbst fuhr.

Um das abzuklären, hatte Richter Carlo Busato die Spurensicherer der Carabinieri des RIS (reparto investigazioni scientifiche) mit einer Expertise beauftragt.

Anhand von 2 weißen Streifen am Rückspiegel sowie von Klebstoffresten an der Stelle, wo ein Telepass-Gerät angebracht war, konnte der Wagen als jener des Angeklagten identifiziert werden. 

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol