Montag, 11. Januar 2016

Mit dem Neuschnee kam die Gefahr

Bisher hatte der Lawinenwarndienst in diesem Winter wenig zu melden. Mit dem vergangenen Wochenende hat sich das geändert. Der Neuschnee brachte die Gefahr in Südtirols Berge.

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Foto: © shutterstock

Frau Holle hat sich am Wochenende und am Montag teils kräftig ins Zeug gelegt: Laut Lawinenwarndienst kann mit 20 bis 50 Zentimetern Neuschneezuwachs gerechnet werden. Am meisten Schnee haben der Südwesten sowie der Nordosten des Landes abbekommen.

Wie der Lawinenwarndienst in einer Mitteilung am Montag wissen lässt, herrscht ab sofort gebietsweise sogar erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3) – nämlich im Vinschgau und entlang des Alpenhauptkamms.

„Die Hauptgefahr geht von den frischen Triebschneepaketen in den Expositionen von Nordwesten über Nord bis Südosten oberhalb der Waldgrenze aus“, schreiben die Experten. Sie seien schon durch geringe Zusatzbelastung auszulösen. An Windschattenhängen seien auch spontane Lawinen bis zu mittlerer Größe möglich.

Im Rest des Landes müsse von mäßiger Lawinengefahr der Stufe 2 ausgegangen werden.

stol

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