Koordiniert wird das Projekt vom Forschungszentrum terraXcube von Eurac Research in Bozen. Bei der Simulation wurden die Technologien unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen getestet. Das Szenario umfasste Erdrutsche, Steinschlag, vermisste Personen und einen Ausfall des Mobilfunknetzes. <BR /><BR />Die eingesetzten autonomen Roboter konnten Gefahrenstellen erkennen, nach Vermissten suchen und Positionsdaten sowie Videobilder übertragen. Auf dieser Grundlage wurde eine gemeinsame Lagekarte erstellt, die den Rettungskräften als Entscheidungshilfe dienen soll. „Die eigentliche Innovation liegt in der Fähigkeit, ein integriertes und zuverlässiges System aufzubauen, das den praktischen Anforderungen der Einsatzkräfte vor Ort gerecht wird“, erklärte Riccardo Parin, wissenschaftlicher Leiter des Projekts bei Eurac Research. <BR /><BR />An der Übung beteiligte sich auch der Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol und der Höhlenrettungsdienst. Dessen Direktor Dario Tassara unterstrich die inzwischen zentrale Rolle neuer Technologien bei Rettungseinsätzen im Hochgebirge. Das von der EU im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon Europe finanzierte Projekt läuft von 2025 bis 2028. Insgesamt sind 14 europäische Partner beteiligt. In den kommenden Monaten sind weitere Tests sowohl in städtischen Gebieten als auch in Szenarien mit Waldbränden geplant.