Donnerstag, 01. Juni 2017

Mit falschen Onlineshops 220 000 Euro erbeutet

Die Polizei hat bei drei Durchsuchungen in Deutschland drei Betreiber von falschen Onlineshops festgenommen.

Handel im Internet ist nicht immer nachvollziehbar.
Handel im Internet ist nicht immer nachvollziehbar. - Foto: © shutterstock

Sie stehen im Verdacht, über das Internet Waren verkauft, jedoch nie ausgeliefert zu haben. Dabei sollen die Verdächtigen mindestens 220 000 Euro erbeutet haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag mitteilte. Gegen die Beschuldigten wurden Haftbefehle wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in zahlreichen Fällen erlassen.

500 Kunden geschädigt
Das Trio soll mindestens 75 sogenannte Fakeshops betrieben und 500 Kunden geschädigt haben. Eine Gruppe von Cybercops und Wirtschaftsspezialisten der Kripo im oberbayerischen Fürstenfeldbruck leitete die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, weil dort die ersten Anzeigen eingingen. Auch Geschädigte leben im Freistaat.

dpa

stol