Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Was für Lana der vor zwei Wochen hier vorgestellte Brandis-Waalweg, für Gargazon sein Panoramaweg oder für Eppan sein Höhenweg ist, ist für Burgstall der Graf-Volkmar-Weg: eine lohnende Wanderroute, die in wohltuender Entfernung von der Talstraße und mit weitem Blick über das Etschtal und seine Umgebung nahezu waagrecht die Hänge durchquert, die zum Tschögglberg ansteigen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1290804_image" /></div> <embed id="dtext86-74011857_listbox" /><BR /><BR />Zahlreiche Sitzbänke laden zum Verweilen und Schauen ein, ein Stück des Weges ist auch Naturlehrpfad, und die markanten Umrisse von Gantkofel, Laugen und Tschigat bilden die noch verschneite Bergkulisse, während es hier auf unserem gemütlichen Spazierweg schon grünt und blüht. <BR /><BR />Wie entlang des Weges irgendwo zu lesen ist, war es der Gastwirteverband, der 1967 diesen Panoramaweg anlegen ließ und nach jenem Grafen Volkmar von Burgstall benannte, der als erster Tiroler Landeshauptmann in die Geschichte eingegangen ist. Als solcher regierte er, wie ebenfalls ein Hinweisschild kundtut, von 1312 bis 1347. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1290807_image" /></div> <BR /> Ungefähr auf Halbweg und unweit der Kirche von Burgstall blicken wir hinüber auf recht ausgedehntes, allerdings nur niedriges Gemäuer, das eine gegen das Etschtal steil abfallende Felskuppe krönt. <BR /><BR />Es handelt sich um letzte Reste einer mittelalterlichen Burg, und hier begegnen wir dem genannten Grafen Volkmar von Burgstall wieder. Denn ihm gehörte eine Zeitlang diese Burg, die 1348 jedoch zerstört und danach nie wieder aufgebaut wurde. <BR /><BR /> Nach diesem kleinen burgenkundlichen Exkurs geht es wieder gemütlich weiter, wir queren eine romantische Felsbucht mit einem bescheidenen Wasserfall, und schließlich bringt uns ein kurzer Abstieg wieder zurück zur lauten Straße. <BR /><BR />Und da verabschieden wir uns von einer Idylle, die jemand, der nur in Eile durch das Etschtal fährt, hier gar nicht vermuten würde.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74012080_gallery" /><h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1290810_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von der Talstation der Vöraner Seilbahn in Burgstall (270 m; Parkplätze nahe der Seilbahnstation) nur wenige Schritte nordwärts zum Beginn des gut beschilderten und nicht zu verfehlenden Graf-Volkmar-Weges, auf diesem durch die Hänge ein Stück hinauf, dann in großteils ebener Wanderung nordwärts bis zur Kirche von Burgstall, auf dem Volkmar-Weg in schöner Wanderung weiter, bis Schilder „Ausgang“ auf die beiden kurzen Abstiegswege hinweisen, von denen der zweite der lohnendere ist und zwischen Gasthof „Föstler“ und einem Würstlstand bei einer Marienkapelle die Staatsstraße erreicht. Nun mit dem stündlich verkehrenden Linienbus (Haltestelle nahe dem erwähnten Gasthof) oder mit anderer Fahrgelegenheit zurück zum Ausgangspunkt. <BR /><BR /><b>Höhenunterschiede:</b> gering<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 2 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> In jeder Hinsicht leicht und problemlos. Auch für Kleinkinder und Senioren geeignet. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco Blatt 011 (Meran und Umgebung)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>