Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Haben wir am vergangenen Wochenende mit der Allrissalm eine relativ kleine Wiesenrodung kennengelernt, so sind diesmal ausgedehnte, teilweise ebene Almhänge das Ziel. <BR /><BR />Hinsichtlich der Aussicht bestehen aber doch Ähnlichkeiten, denn auch diesmal haben wir ein besonders prächtiges Gebirge vor uns, nämlich die berühmten Geislerspitzen, nach denen die erst in neuerer Zeit entstandene Alm benannt ist und die uns besonders in ihren Bann ziehen. <BR /><BR />Denn die Alm liegt, wie die Glatschalm und die nahe Gschnagenhartalm auch, auf einer jener Kuppen, die südseitig über dem inneren Villnößtal der Geislergruppe vorgelagert sind.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1275774_image" /></div> <BR />Gilt die Geislergruppe aus der Ferne – etwa im Vergleich mit dem Schlern- oder Langkofelmassiv – als eher zierlich, so zeigt sie sich aus der Nähe mit der Furcheta und dem Sas Rigais in ihrem Mittelteil – beide sind gut 3.000 Meter hoch – doch als sehr imposante Berggruppe.<BR /><BR />Doch so sehr die Felsgestalten das Bild beherrschen mögen, die Umgebung der Hütten wird von freien Wiesenhängen gebildet, sodass man die Landschaft doch auch als recht idyllisch bezeichnen kann. Und je länger der Tag wird, desto mehr scheint auch die Sonne auf die Alm, die sowohl vom Ranuimüller herauf als auch von der Zanser Alm erreichbar ist, wobei ich hier Letztere als Ausgangspunkt vorschlage.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1275777_image" /></div> <embed id="dtext86-73492990_listbox" /><BR /><BR />Bei dieser Route handelt es sich, sofern wir im ersten Teil bei guten Verhältnissen nicht einem abkürzenden Waldpfad folgen wollen, zur Gänze um einen breiten Forstweg, der zuerst leicht fallend ein Stück talaus führt und dann durch die schattseitigen Waldhänge in (rodelbaren) Kehren ansteigt. <BR /><BR />Und haben wir dann die Alm erreicht und uns an der landschaftlichen Schönheit dieses Fleckchens Erde sattgesehen, kehren wir über denselben Weg wieder zum Ausgangspunkt zurück, wobei wir den größeren Teil der Route auch mit der Rodel zurücklegen können. So lernen wir jedenfalls einen Teil der Dolomiten kennen, der im Winter nicht weniger eindrucksvoll ist als im Sommer.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1275780_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt durch das Villnößtal hinein und hinauf bis zu den großen Parkplätzen im Almgebiet Zans (1.670 m; unweit davon ein Wildgehege). Von da stets der Beschilderung „Geisleralm“ folgend auf breitem Forstweg zunächst ganz leicht absteigend westwärts, dann links ab, stets auf dem bei jeder Schneelage geräumten Forstweg mit mäßiger Steigung hinauf zu Weggabel (links geht es zur Dusleralm) und rechts in Kehren hinauf zur Geisleralm (1.996 m; die Gaststätte ist bis Mitte März bewirtschaftet, Dienstag-Mittwoch Ruhetag); ab Zans 1 1/2 – 2 Std. – Abstieg: wie Aufstieg, knapp 1 1/2 Std.<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 400 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 3 Std. (mit der Rodel entsprechend weniger)<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Bei guten Wegverhältnissen leichte Winterwanderung. Sich aber vor Antritt der Tour wie immer nach der gerade herrschenden Situation erkundigen!<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 030 (Brixen – Villnöß)<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>