<h3> Verdächtiges Verhalten am Grenzkontrollpunkt</h3>Der Vorfall ereignete sich am Flughafen Bozen. Bei der routinemäßigen Kontrolle der Passagiere eines Fluges nach London fiel den Beamten eine Frau auf, die mit ihrem minderjährigen Sohn reiste. Die 40-Jährige verhielt sich auffällig nervös und versuchte, den Moment der Passkontrolle hinauszuzögern.<BR /><BR />Als sie schließlich ihre Reisedokumente vorlegte, prüften die Polizisten die bulgarischen Pässe der beiden genau. Während die Dokumente auf den ersten Blick echt wirkten, enthüllte eine genauere Untersuchung mit speziellen Geräten mehrere Unregelmäßigkeiten. Dadurch konnte festgestellt werden, dass die Pässe gefälscht waren.<h3> Festnahme und Abschiebung</h3>Die Frau und ihr Sohn wurden daraufhin zu den Büros der Grenzpolizei gebracht, um ihre wahre Identität festzustellen. Ermittlungen ergaben, dass es sich um die 40-jährige Iranerin M.S. handelte, die mit ihrem zwölfjährigen Sohn unterwegs war.<BR /><BR />Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde M.S. wegen des Besitzes gefälschter Reisedokumente verhaftet.Quästor Paolo Sartori ordnete aufgrund der Schwere des Vorfalls ihre umgehende Ausweisung aus Italien an.<h3> Unterbringung bis zur Abschiebung</h3>Angesichts der besonderen Situation und der Anwesenheit eines minderjährigen Kindes wurden Mutter und Sohn vorübergehend in einer Einrichtung in Bozen untergebracht. Dort warten sie auf ihre endgültige Abschiebung aus Italien.