Dienstag, 05. Mai 2015

Mit leeren Versprechen Landsleute geprellt: Prozess

Sie stehen im Verdacht, mindestens 100 Landsleute mit dem Versprechen betrogen zu haben, sie von Indien und Pakistan nach Bozen zu holen und ihnen Arbeit zu verschaffen. Am Montag erfolgte am Bozner Landesgericht der Auftakt des Verfahrens gegen zwölf Mitglieder der Schlepperbande.

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Foto: © D

Aufgeflogen war der mutmaßliche Menschenschmuggel, der von Bozen aus organisiert worden war, im Jahr 2010. 

Wie die Ermittlungen der Polizei ergeben hatten, sollen drei Pakistaner und ein Inder mindestens 100 ihrer Landsleute versprochen haben, sie nach Bozen zu holen und ihnen hier eine legale Arbeit samt Unterkunft zu beschaffen.

Über Briefkastenfirmen sollen sie gefälschte Dokumente ausgestellt und diese dann an die italienische Botschaft in den jeweiligen Ländern geschickt haben.

Dafür sollen sie jeweils zwischen 3000 und 4000 Euro verlangt haben. Insgesamt soll die Bande damit rund 1,5 Millionen Euro kassiert haben.

em

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stol