Donnerstag, 19. Februar 2015

Mit List gegen Diebe und Betrüger

Diebstähle, Einbrüche, Betrügereien – vor allem ältere Menschen sind beliebtes Ziel von Kriminellen. Der Verein der Zivilinvaliden lud deshalb zusammen mit der Bozner Quästur zu einem Infonachmittag. Und dass den Menschen das Thema unter den Nägeln brennt, bewies der voll besetzte Saal im Kolpinghaus.

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Foto: © shutterstock

„Der beste Schutz gegen Straftaten ist Prävention“, sagt Antonio Caliò, Kommissar in der Bozner Quästur. Und lieferte gleich einige handfeste Tipps, wie man sich zu Hause und auf der Straße gegen Betrüger schützen kann. Der beste Schutz ist es, die Tür erst gar nicht zu öffnen.

„Auch nicht, wenn ein angeblicher Vertreter von Gemeinde, ENEL oder der Gaswerke vor der Tür steht“, rät Caliò. Im Notfall reiche ein Anruf bei betreffender Einrichtung, um zu klären, ob diese jemanden geschickt habe. Wenn nicht sofort den Notruf der Polizei 113 oder der Carabinieri 112 wählen.

Das selbe gilt im Falle verdächtiger Beobachtungen im eigenen Stadtviertel oder Wohnhaus. „Die beste Vorbeugung gegen Einbrecher ist eine gute Nachbarschaftshilfe“, sagt Kommissar Caliò. Darüber hinaus gibt es noch ein paar Tricks, um Einbrecher abzuhalten.

Diese reichen vom regelmäßigen Leeren des Briefkastens übers Brennen lassen eines Lichtes bis hin zur Fußmatte, die nach dem Putzen des Stiegenhauses wieder vor die Tür gelegt werden sollte. „Und nie vergessen: Beim Verlassen des Hauses immer die Tür absperren. Sie einfach ins Schloss fallen zu lassen reicht nicht“, warnt Kommissar Caliò.

em

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Details zum Schutz gegen Diebe, Betrüger und Einbrecher, lesen sie in der Donnerstags-Ausgabe des Tagblattes „Dolomiten“

stol