Montag, 12. Februar 2018

Mit Neuschnee steigt die Lawinengefahr leicht

Mit dem Neuschnee in der Nacht auf Montag ist die Lawinengefahr erneut leicht gestiegen, sie bleibt aber mäßig der Stufe 2. Nicht nur die Verschüttungs-, sondern auch die Mitreiß- und Absturzgefahr ist groß.

Mit dem Neuschnee in der Nacht auf Montag ist die Lawinengefahr erneut leicht gestiegen.
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Mit dem Neuschnee in der Nacht auf Montag ist die Lawinengefahr erneut leicht gestiegen. - Foto: © shutterstock

Mit dem vergangenen Schneefallereignis hat es im ganzen Land leicht geschneit, meist lagen die Neuschneemengen unter 10 cm.

Der Wind wehte dabei teils stark aus nördlichen Richtungen und hat frischen Triebschnee gebildet. Im nordexponierten Gelände kommt er zum Teil auf einer ungünstigen, lockeren Altschneedecke zu liegen, im sonnenexponierten Steilgelände auf einer meist nicht tragenden Schmelzharschkruste. Gefahr geht sowohl vom Alt- als auch vom Triebschnee aus.

In den zentarlen und östlichen Landesteilen findet man lokal eingeschneiten Oberflächenreif. Daher rufen die Experten des Lawinenwarndienstes zur Vorsicht bei der Routenwahl auf.

Achtung ist auch bei kleinen Lawinen geboten – es gilt nicht nur Verschüttungsgefahr, sondern auch Mitreiß- und Absturzgefahr.

stol 

stol