Mittwoch, 29. März 2017

Mit Pfefferspray verletzt - 7 Monate Haft

Das Kassationsgericht hat die Beschwerde eines 54-Jährigen, dem vorgeworfen wurde, in Nals einem Jagdaufseher Pfefferspray in die Augen gesprüht zu haben, abgeschmettert.

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Foto: © STOL

Damit ist das Urteil des Bozner Landesgerichtes über 7 Monate Haft gegen den ursprünglich des Nestraubs Verdächtigten rechtskräftig.

Der Vorfall geht auf den 23. Mai 2010 zurück. Jagdaufseher Roman Mazzoll war außer Dienst und mit einem Kollegen auf dem Radweg bei Nals unterwegs. Plötzlich bemerkte er 3 Männer, die im Gras hockten, eine Art Tarnkleidung trugen und Stäbe bei sich hatten, die umgebauten Angelruten ähnelten.

Mazzoll wusste aus Erfahrung, dass derartiges oft von Nesträubern benutzt wird. Doch als er die Männer aufforderte, sich auszuweisen, gaben diese Fersengeld und warfen die Gegenstände weg.

Der Jagdaufseher verfolgte einen der Männer. Als er ihn erreichte, erwischte er ihn an der Schulter. Doch der Verdächtige – laut Anklage Franco Visintini (54) aus Udine – schien absolut nicht gewillt, aufzugeben. Er soll Mazzoll zuerst gebissen und ihm dann Pfefferspray in die Augen gesprüht haben.

rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol