Mehrere Geschäftsleute bemerkten laut der italienischen Tageszeitung „Alto Adige“ am Sonntagnachmittag zwei Jugendliche, von denen einer offenbar eine Pistole in der Hand hielt. Sie verständigten umgehend das Sicherheitspersonal, auch die Carabinieri wurden alarmiert.<BR /><BR />Die Beamten rückten mit zwei Streifen an, konnten die beiden Jugendlichen rasch ausfindig machen und kontrollieren, dabei überprüften sie auch die Pistole. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelte – also um eine Waffe, die einer echten Pistole sehr ähnlich sieht, jedoch keine echte Schusswirkung hat.<h3> Jugendlicher gibt an, Pistole „Zum Spaß“ mitgenommen zu haben</h3>Der Jugendliche wurde von den Carabinieri in die Kaserne gebracht. Dort soll er erklärt haben, die Pistole „zum Spaß“ mitgenommen zu haben. In Italien gilt es jedoch als Straftat, eine Spielzeug- oder Schreckschusspistole ohne den vorgeschriebenen roten Verschluss außerhalb der eigenen Wohnung mitzuführen, da sie leicht mit einer echten Waffe verwechselt werden kann. Der Jugendliche wurde angezeigt.