Die Hilfestellungen, die das Land bei Ausbildungs- und Berufswahl kostenlos und sprachgruppenübergreifend leistet, wurden in diesem Zusammenhang im Bozner Palais Widmann vorgstellt.Knapp 6000 Schüler treten in diesem Jahr zur Mittelschulabschlussprüfung an. Bereits bis zum 31. März müssen sie ihren künftigen Ausbildungsweg wählen und sich für eine allgemein- oder berufsbildende Ausbildung entscheiden. Angesichts des umfassenden Ausbildungsangebots - von den verschiedenen Gymnasien über die Fachoberschulen bis hin zur Berufsbildung - ist diese Entscheidung nicht immer einfach. Jugendliche sollten sich dabei auch in Zeiten der Wirtschaftskrise und steigenden Arbeitslosigkeit nicht vorrangig an den Chancen am Arbeitsmarkt orientieren, rät Bildungslandesrätin Sabina Kasslatter Mur. Vielmehr sollten Neigungen, Fähigkeiten, Interessen, also die Fragen "Wo kann ich mir vorstellen, mich weiter zu entwickeln, und wo will ich Leistung erbringen?", den Ausschlag bei der Ausbildungs- und Berufswahl geben.