Südtirols Jugendanwältin hat sich mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landesrätin Rosmarie Pamer und Landesrat Philipp Achammer getroffen, um ihnen den Jahresbericht 2023 der KJA vorzustellen. Laut Höller versuche diese, die Kinder und Jugendlichen in ihrem alltäglichen Umfeld zu erreichen. <BR /><BR />Die Rechtsberaterinnen sind daher regelmäßig in Schulen, stehen für Gespräche zur Verfügung und verteilen Informationsmaterial zu den Themen Mobbing, Scheidung der Eltern und vielem mehr.<BR /><BR /><embed id="dtext86-67377711_quote" /><BR /><BR />Die digitale Welt erweise sich als eine immer größere Herausforderung, betont die Jugendanwältin. Zentral hierfür sei die Netzwerkarbeit und der enge Austausch mit Institutionen, wie Schulen, Sozialdiensten, der Jugendarbeit oder der Gerichtsbarkeit. <BR /><BR />„Wir beobachten, dass nach der Covid-Pandemie die Anzahl der von uns begleiteten Minderjährigen angestiegen, die Fälle komplexer geworden sind“, sagt Höller.<h3> Anfragen haben sich verdreifacht</h3>So haben sich die Anfragen von Minderjährigen an die Kinder- und Jugendanwaltschaft seit 2021 verdreifacht – im vergangenen Jahr wurden 1477 Fälle behandelt. Erheblich zugenommen haben etwa die Anfragen im Bereich des Cybermobbings: „Im Vergleich zu 2022 sind die Fälle des Vorjahres 4 Mal so hoch“, informiert Höller. <BR /><BR /><embed id="dtext86-67377715_quote" /><BR /><BR />„Kinder und Jugendliche in sozial schwierigen Lagen brauchen eine zuverlässige Ansprechperson, damit sie zuversichtlich und positiv in die Zukunft schauen können“, hebt Landesrätin Pamer hervor. „Hier übernimmt die Kinder- und Jugendanwaltschaft eine zentrale Rolle, die wir weiter stärken wollen.“ Genauso gibt es Lob seitens Landeshauptmann Kompatscher und Landesrat Achammer, die auf den unerlässlichen Dienst der KJA verwiesen.