Die Sensibilität gegenüber der Thematik ist in den vergangenen Jahren gestiegen, berichtet Schwienbacher. Und der Experte erklärt, auf welche Alarmzeichen Eltern achten sollten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1103511_image" /></div> <BR />Lukas Schwienbacher ruft Eltern dazu auf, wachsam zu sein, wenn sie Veränderungen beim Verhalten des Kindes feststellen – etwa, wenn es schweigsam wird, gedrückter Stimmung ist, sich isoliert und nicht mehr viel über die Schule oder über die Freunde erzählt. Bei Mobbing könne es auch zu psychosomatischen Beschwerden kommen wie Bauch- oder Kopfschmerzen, ebenso zu Schlaflosigkeit. Auch Albträume könnten die Folge sein, ein Abfall von schulischen Leistungen oder Konzentrationsstörungen. <BR /><BR />Für Kinder seien solche Mobbing-Situationen wie Ausgrenzungen, Demütigungen, Schikanen usw. sehr belastend, auch weil es am Selbstvertrauen zehre und sich das Kind frage, warum es genau ihm passiere. Mobbing geschieht oft versteckt, berichtet Schwienbacher. <BR /><BR />Lehrpersonen falle es nicht immer auf. Wichtig sei, dass mit dem Kind gemeinsam abgesprochen werde, wie dagegen vorzugehen sei. Wichtig sei auch, rasch Kontakt mit der Schule aufzunehmen – mit den Lehrpersonen, der Direktion und auch mit den Schulsozialpädagogen. Sich an die Eltern des Kindes zu wenden, welches das Mobbing begangen hat, sei hingegen wenig zielführend, meint Schwienbacher. Da könnte die Situation oft noch eskalieren, weil in solchen Fällen sehr viel Emotion dabei sei. Prävention sei das Um und Auf – zum Beispiel Fragen aufzuwerfen wie: Wie gehen wir mit Konflikten um?