Montag, 27. Juli 2015

Möglicher Serienmörder: US-Fahnder prüfen Todesfälle

US-Fahnder prüfen, ob die Fälle von bis zu zehn ermordeten oder verschwundenen Frauen in mehreren Städten auf das Konto eines Serienmörders gehen könnten.

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Der Verdacht sei aufgekommen, nachdem ein 45-Jähriger eine Prostituierte in Charleston im US-Bundesstaat West Virginia angegriffen hatte, wie der Sender NBC am Sonntag (Ortszeit) berichtete.

Die Frau habe den Angreifer am 18. Juli in Notwehr mit seiner Waffe erschossen, hieß es unter Berufung auf die Behörden. Anschließend sei bei der Durchsuchung des Wagens ein ganzes „Mordarsenal“ gefunden worden: etwa Messer, Äxte, ein Vorschlaghammer, Schaufeln, Handschellen, Bleichmittel und andere Reinigungsutensilien.

Daraufhin hätten die Ermittler begonnen, drei Prostituiertenmorde und den Fall einer Vermissten von vor etwa zehn Jahren aus dem Raum von Las Vegas (Nevada) auf Ähnlichkeiten bei den Taten zu checken. Der Verdächtige habe zu etwa dieser Zeit in der Region in Henderson (Nevada) gelebt. Laut NBC und lokalen Medien sieht sich auch die Polizei in Chillicothe in Ohio – der Bundesstaat grenzt an West Virginia – die Todesumstände von drei bis vier Frauen und zwei Vermisstenfälle auf mögliche Gemeinsamkeiten erneut an. Dort wurden die Opfer als Drogenabhängige beschrieben, die auf den Strich gingen.

apa/dpa

stol