Donnerstag, 31. März 2016

Mörder von Elias und Mohamed soll an Puppen geübt haben

Der mutmaßliche Entführer und Mörder der kleinen Buben Elias und Mohamed soll vor den Verbrechen an Puppen Kindesmissbrauch geübt haben.

Mohamed (4) und Elias (6, i.B.) wurden sexuelle missbraucht und ermordert.
Mohamed (4) und Elias (6, i.B.) wurden sexuelle missbraucht und ermordert.

Ermittler hätten bei dem Angeklagten ferner einen Zettel mit der handschriftlichen Notiz „richtige Kinder fesseln und knebeln“ gefunden, berichteten „Bild“ und „B.Z.“ (Donnerstag).

Eine Sprecherin des Potsdamer Landgerichts bestätigte: „Es sind Fotos gefunden worden, auf denen sexuelle Handlungen mit einer Puppe zu sehen sind.“ Der 32-Jährige soll den Berichten zufolge in seinem Wagen eine Tasche deponiert haben – mit Gummibär-Sackerln, Plüschtieren, Handfesseln, Mundknebel, schwarzer Gesichtsmaske und einer Flasche Chloroform.

Die Staatsanwaltschaft hatte kürzlich beim Landgericht Potsdam Anklage wegen Mordes erhoben. Silvio S. soll die sechs und vier Jahre alten Buben getötet haben, um vorherige Straftaten zu verdecken. Zudem ist er wegen schweren sexuellen Missbrauchs, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung angeklagt. Ein Prozesstermin ist noch nicht bekannt.

apa/dpa

stol