Freitag, 10. Februar 2017

Mond verfinstert sich: Wolkendecke trübt Sicht

In der Nacht auf Samstag wartet ein besonderes Spektakel am Himmel: Eine partielle Halbschatten-Mondfinsternis, bei der der Mond nicht in den Kernschatten der Erde, sondern fast vollständig in deren Halbschatten tritt. Aufgrund der dichten Wolkendecke könnte das Schauspiel den Beobachtern jedoch vorenthalten bleiben.

Seit jeher übt der Mond eine große Faszination auf die Menschen aus.
Seit jeher übt der Mond eine große Faszination auf die Menschen aus.

Die an sich eher unauffällige Verfinsterung erreicht ihren Höhepunkt nach Angaben der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) zwischen 0.43 und 2.43 Uhr.

Zum Maximum der Finsternis um 1.45 Uhr steht der Mond rund 50 Grad hoch im Südwesten, er ist zu diesem Zeitpunkt zu 98,8 Prozent – also fast total – in den Halbschatten der Erde eingetreten.

Im Normalfall ließe sich das Ereignis am besten mit freiem Auge oder einem Fernglas beobachten. Allerdings wird die Sicht darauf aller Wahrscheinlichkeit nach von der dichten Wolkendecke stark getrübt wenn nicht sogar versperrt.

Die nächste Mondfinsternis kann dann am 7. August beobachtet werden, dann wird es eine partielle sein. Am 27. Juli 2018 ist hingegen eine totale Mondfinsternis teilweise zu sehen.

apa

stol