Demnach hat <Fett>Filippo Turetta</Fett> am 11. November 2023 mit einem Messer 75 Mal auf seine 22-jährige Ex-Freundin und ehemalige Studienkollegin Giulia Cecchettin eingestochen. <BR /><BR />Turetta ist jener 21-jährige Student der Biomedizintechnik an der Universität Padua, der den Mord an Cecchettin gestanden hat. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1029621_image" /></div> <BR /><BR />Von den 75 Stichwunden wurden etwa 20 auf den Händen der Frau festgestellt, die sich vergebens gewehrt hatte. Turetta stach ihr mehrmals ins Gesicht – laut Prozessakten „mit einer Grausamkeit“, die „deutlich über den Tötungsvorsatz hinausgeht.<BR /><BR />Turetta hatte laut den Ermittlern eine Überwachungs-App auf Cecchettins Mobiltelefon installiert und den Mord und die Flucht mindestens seit dem 7. November, also 4 Tage vor der Tötung der Frau am 11. November, geplant. Weiters wurde bekannt, dass Turetta auf einer Computerdatei festgehalten hatte, wie er sein Opfer fesseln wollte. Angesichts der Schwere der Vorwürfe, droht Turetta eine lebenslange Freiheitsstrafe.<h3> Zehntausende gehen auf die Straße</h3>Aus dem Fall Cecchettin hat sich in Italien längst eine Grundsatzdebatte über Gewalt gegen Frauen entwickelt. Aus Protest gegen sogenannte Femizide gingen in verschiedenen Städten Zehntausende auf die Straße. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1029624_image" /></div> <BR /><BR />Angeführt wurde die derzeitige Protestbewegung unter anderem von Elena Cecchettin, der Schwester des Mordopfers, die in Wien studiert. Sie war vergangene Woche eingeladen worden, bei der Buchmesse in Turin über ihre Schwester zu sprechen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1029627_image" /></div>