Die Ermittler halten die 25-Jährige für die Täterin. Mord und das Verstecken des Leichnams werden der Frau zur Last gelegt, die weiterhin ihre Unschuld beteuert.Loris‘ Vater wendet sich ab"Ist sie es gewesen, kann sie meinetwegen auch sterben", kommentierte Loris' Vater, ein Lkw-Fahrer, der zum Zeitpunkt des Mordes in Norditalien beruflich unterwegs war.Die Tante des ermordeten Kindes, Antonella Stival, verteidigt dagegen Veronica Panarello. "Ich glaube nicht, dass sie Loris getötet hat. Sie war stets eine wunderbare Mutter", betonte die Frau. Sie rief die Medien auf, die Resultate der Untersuchung abzuwarten und Panarello nicht schon jetzt als Täterin zu verurteilen.Kinder werden von Psychologen betreutLoris´Lehrerinnen erklärten sich über die Wende bei den Ermittlungen erschüttert. "Veronica war stets eine liebevolle Mutter", betonte die Direktorin der von Loris´besuchten Volksschule, Giovanna Campo. Psychologen betreuen die Mitschüler von Loris, die wegen des Mordes an dem Buben und dem Medienrummel in der Ortschaft schwer verunsichert sind. Die Bewohner der Gemeinde zeigten einerseits Erleichterung vor der Aussicht, dass Loris nicht von einem Pädophilen ermordet wurde, zugleich herrschte jedoch tiefe Bestürzung über den von einer Mutter vermeintlich verübten Kindesmord.mit