Dienstag, 06. März 2018

Mord an Spatzen-Manager: Auch nach 20 Jahren ein Rätsel

Am Abend des 6. März vor mittlerweile 20 Jahren wurde Karlheinz Gross schwer verletzt auf einem Parkplatz in Magdeburg aufgefunden. Nur wenig später erlag er seinen Verletzungen im Krankenhaus. Noch immer gibt sein Todesfall Rätsel auf.

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Foto: © D

Anlässlich des 20. Todestages des Managers der Kastelruther Spatzen rollte die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ den Fall Anfang Februar nochmals auf. Daraufhin gingen mehr als 20 Hinweise aus der Bevölkerung ein.

Hoffnung besteht immer

In einem Interview mit dem TV-Sender mdr Sachsen-Anhalt antwortet der Moderator von „Aktenzeichen XY“, Rudi Cerne, auf die Frage, warum man sich in der Sendung auch nach so langer Zeit mit dem Fall beschäftigt, wie folgt:

„Wir hatten auch schon Fälle, die lagen noch länger zurück und konnten durch ‚Aktenzeichen‘ geklärt werden. Im Fall um den Tod des Managers der Kastelruther Spatzen vermute ich, dass es sich dabei nicht nur um eine Person handelt, die etwas weiß. Es gibt mit Sicherheit Personen, die informiert worden sind, die als Mitwisser gesucht werden.“

„Wenn es tatsächlich Mord gewesen sein sollte, dann verjährt der nie. Mitwisserschaft dagegen kann schon nach kürzerer Zeit verjähren. Es ist ein sehr prominenter Fall und es gibt sehr viele Personen, die davon gehört haben. Aber die Polizei kommt nicht weiter. Deshalb wirbeln wir noch mal Staub auf. Die herkömmlichen Ermittlungsmethoden sind ausgeschöpft, jetzt greift die Öffentlichkeitsfahndung und da sind wir mit ‚Aktenzeichen‘ der erste Ansprechpartner“, so Cerne weiter.

stol/vs

stol