<b>Von Micaela Taroni<BR /></b><BR />Inzwischen haben die Resultate der Obduktion den Ermittlern einige wichtige Informationen geliefert. So wurde die Frau zwischen sechs und acht Mal in Rücken und Hals gestochen. Schätzungen zufolge starb sie zwischen 10 und 11 Uhr, etwa eineinhalb Stunden bevor Dongellini die gemeinsame 22-jährige Tochter in Cremona alarmierte und ihr die Tat gestand. Die junge Frau rief die Polizei. Die Beamten mussten die Wohnungstür aufbrechen - Valentina Sarto wurde leblos im Schlafzimmer gefunden. Dongellini leistete bei der Festnahme keinen Widerstand.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1291461_image" /></div> <BR /><BR />In die Ermittlungen ist auch Moris Panza eingebunden, mit dem Sarto seit Februar eine Beziehung hatte. Panza berichtete, er habe die Frau mehrfach ermutigt, Anzeige gegen ihren Ehemann zu erstatten, nachdem dieser Valentina mehrmals bedroht hatte. Die Frau wollte sich von ihm trennen ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/wieder-ein-frauenmord-barkeeperin-aus-bergamo-mit-messerstichen-getoetet" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr dazu lesen Sie hier</a>).<h3> Mutter: „Eines Tages werden wir uns wiedersehen und uns so umarmen, wie wir es früher getan haben“</h3>Die Mutter der Verstorbenen, Lia Ventura aus Bologna, veröffentlichte einen emotionalen Post in den sozialen Medien und beklagte das gewaltsame Ende ihrer Tochter. „Du warst 41 Jahre alt, und er hat dir ohne jede Gnade das Leben genommen, hat dich mir und denen weggenommen, die dich wirklich liebten“, schrieb sie. „Eines Tages werden wir uns wiedersehen und uns so umarmen, wie wir es früher getan haben. Ich liebe dich, mein Kind, entschuldige, dass ich dich nicht vor ihm schützen konnte. Ich liebe dich und du fehlst mir unendlich“, schrieb die Frau.<BR /><BR /> Am Freitagabend organisiert die Stadt Bergamo gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Gewalt Bergamo-Dalmine einen Fackelzug. Diese startet erneut vom Haus von Valentina Sarto und führt zum Vorplatz des Stadions von Atalanta. Die Stadt lädt die Bevölkerung zur Teilnahme ein und bittet die lokalen Organisationen, sich anzuschließen. Auch die Bürgermeisterin von Bergamo, Elena Carnevali, wird dabei sein. Seit Anfang dieses Jahres sind nach Angaben von Frauenverbänden elf Frauen von ihren Lebenspartnern ermordet worden.