Freitag, 28. September 2018

Mord in Meran: Persönliche Fotos entfachen zweiten Streit

Das erste Mal hat Johannes Beutel in der Küche auf Alexandra Riffeser eingestochen. Dann wollte er sie ins Spital bringen, doch der Streit zwischen den Ehepartnern brach erneut los – mit tödlichem Ende. Außerdem seien sehr persönliche Fotos aufgetaucht, die nicht für Beutels Augen bestimmt waren und die ihn zusätzlich in Rage versetzten.

Beutel habe sehr persönliche Fotos gefunden, die nicht für Beutels Augen bestimmt waren und die ihn zusätzlich in Rage versetzten.
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Beutel habe sehr persönliche Fotos gefunden, die nicht für Beutels Augen bestimmt waren und die ihn zusätzlich in Rage versetzten.

Der Richter verfügte, dass der 38-Jährige in U-Haft bleibt. Wie berichtet, ist Johannes Beutel geständig, am Montag am Huber Hof in Gratsch seine 34-jährige Ehefrau Alexandra Riffeser getötet zu haben.

Am Donnerstag hat er dem ermittelnden Staatsanwalt Igor Secco und U-Richter Peter Michaeler im Bozner Gefängnis rund 2 Stunden lang Rede und Antwort gestanden. Die Ehe zwischen Beutel und Riffeser befand sich seit längerem in einer Krise. Beutel hatte das Wochenende bei seiner Familie in Gratsch verbracht und wollte am Montag zurück nach Vorarlberg, wo er arbeitet.

Bevor Beutel abfuhr, habe er  seine Frau aber noch in der Küche wegen persönlicher Fotos  auf ihrem Tablet zur Rede gestellt – Fotos, die er gesehen hatte, weil das  Tablet mit ihrem Handy verbunden war und er  den PIN-Code kannte.  Die Bilder sollen nicht für ihn bestimmt gewesen sein und ihn in Rage gebracht haben.

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Details über die jüngsten Ermittlungen gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol