Donnerstag, 16. August 2018

Mord in St. Christina: Die Autopsie

Am Donnerstagvormittag hat der Pathologe im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bozen die Autopsie am Leichnam von Rita Passarotti durchgeführt. Sie starb innerhalb weniger Minuten durch Verblutung. Am Körper wurden 19 Einstiche durch ein Messer gezählt. 2 davon trafen ins Herz und führten zum Tod.

Im Waschbecken des Hotelzimmers wurde ein Küchenmesser gefunden, das vermutlich als Tatwaffe gedient hat.
Badge Local
Im Waschbecken des Hotelzimmers wurde ein Küchenmesser gefunden, das vermutlich als Tatwaffe gedient hat.

Im Waschbecken des Hotelzimmers wurde ein Küchenmesser gefunden, das vermutlich als Tatwaffe gedient hat und oberflächlich mit einem Schwamm gesäubert worden war. Wie STOL berichtete, wurde Rita Passarotti leblos von einer Reinigungskraft im Hotelzimmer aufgefunden. Beim mutmaßlichen Täter handelt es sich um den Ehemann der Frau, Paolo Zoni.

An Passarotti wurden insgesamt 19 Einstiche gezählt, 2 davon an der Hand – wahrscheinlich Abwehrverletzungen – und 2 ins Herz, die zum Tod durch Verbluten innerhalb von Minuten führten.

Am Freitagvormittag wird die Verhandlung zur Haftprüfung im Bozner Gefängnis stattfinden. Sämtliche Asservate, wie Blutspuren und Fingerabdrücke, werden zu weiteren Ermittlungen an den RIS der Carabinieri von Parma geschickt. 

stol

stol