Montag, 30. März 2015

Mord oder nicht Mord: Suche nach Motiv geht weiter

Die Autopsie vom Samstag hat ergeben, dass Alessandro Heuschreck (50) verblutet ist – keiner der zwölf Messerstiche war tödlich. Noch immer nicht restlos geklärt ist, ob er sich die Stiche vor einer Woche selbst zugefügt hat oder ob seine Verlobte Ester Quici zugestochen hat. Die Anklage geht weiter von Mord aus. Die Ermittler suchen nach einem möglichen Motiv für eine Bluttat – u.a. bei jener Person, die vor wenigen Tagen ins Ermittlungsregister eingetragen wurde.

Alessandro Heuschreck und Ester Quici
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Alessandro Heuschreck und Ester Quici

Nachdem die Autopsie noch viele Fragen offen gelassen hat, sucht die Staatsanwaltschaft weiter nach einem Motiv für die Bluttat. Licht ins Dunkel könnte laut "Dolomiten" vom Montag jene Person bringen, die vor wenigen Tagen ins Ermittlungsregister eingetragen wurde.

Diese könnte möglicherweise Aufschluss darüber geben, welche „dunkle familiäre Flecken“ es in der Vergangenheit von Ester Quici (34) und Alessandro Heuschreck (50) geben soll. 

Quicis Verteidiger Enrico Lofoco hat unterdessen angekündigt, dass er innerhalb Donnerstag vor dem Überprüfungsgericht den Antrag stellen werde, dass seine Mandantin aus dem Gefängnis in den Hausarrest überstellt werde

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Genaueres über die Erkenntnisse der drei Gutachter nach der Obduktion sowie weitere Details in der Causa Quici lesen Sie in der Montag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol