Die Ermittlungen haben ergeben, dass Valdez Velazco bereits mehrfach junge Frauen angegriffen hatte und versucht hatte, sie zu erwürgen. <BR /><BR />Im Oktober 2019 wurde er von den Carabinieri in Mailand festgenommen, als er gerade eine Landsfrau in der Via Padova vergewaltigte. Für dieses Verbrechen wurde er zu neun Jahren Haft verurteilt. Deswegen verbrachte er eine Zeit im Gefängnis.<BR /><BR />Nach seiner Entlassung aus der Strafanstalt erließ die italienische Regierung 2024 einen Ausweisungsbefehl gegen ihn. Dieser wurde jedoch nicht vollzogen, da Valdez Velazco einen abgelaufenen Reisepass hatte und zudem ein ärztliches Attest vorlegte, das ihm bescheinigte, dass er für die Unterbringung in einem Rückführungszentrum (CPR) als „ungeeignet“ galt.<BR /><BR />Nur ein Jahr nach seiner Gefängnisentlassung im Juli 2024 soll Valdez eine italienische Frau in Cologno Monzese angegriffen und sexuell belästigt haben, indem er sie am Hals packte. Dieser Vorfall wurde später aufgeklärt, jedoch erst im Nachhinein konnte Valdez identifiziert und auf freiem Fuß angezeigt werden, teilten die Ermittler mit. Im Juli 2025 wurde Valdez beschuldigt, eine weitere peruanische Frau angegriffen und vergewaltigt zu haben. <h3> Kurz vor Aufeinandertreffen mit Aurora griff er weitere 19-Jährige an</h3>Doch der Fall, der die Ermittlungen im Mordfall Aurora Livoli auslöste, ereignete sich am 28. Dezember 2025. An diesem Tag griff Valdez eine 19-jährige Landsfrau in der Mailänder U-Bahn an, was auch auf den Überwachungskameras aufgezeichnet wurde. Kurz nach diesem Vorfall traf der Peruaner auf Aurora Livoli. Die beiden wurden in der Nähe der U-Bahn-Station Cimiano gefilmt, wie sie sich unterhielten und gemeinsam in den Innenhof gingen, in dem später der Körper von Aurora gefunden wurde.<BR /><BR />Valdez ist nun im Mordfall Aurora Livoli der Hauptverdächtiger. Er soll am Donnerstag vernommen werden. Weitere Ermittlungen und die Ergebnisse der Obduktion von Auroras Leiche könnten entscheidende Informationen darüber liefern, ob die Frau Opfer sexuellen Missbrauchs wurde und welche genauen Umstände zu ihrem Tod führten. Die Ermittler vermuten, dass die junge Frau erwürgt wurde. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1257891_image" /></div> <BR /><BR />Aurora Livoli, geboren in Rom und aufgewachsen in der Provinz Latina, war Chemiestudentin im ersten Studienjahr. Sie hatte Anfang November ihr Elternhaus verlassen. Sie hatte am 4. November ihr Elternhaus verlassen. Der letzte telefonische Kontakt mit den Angehörigen fand am 26. November statt. Aurora erklärte damals, es gehe ihr gut und sie habe nicht die Absicht zurückzukehren, aber ohne Hinweise auf ihren Aufenthaltsort zu geben. Auroras Leiche wurde unweit eines Blumenbeets von der Hausmeisterin entdeckt. Bei ihr wurden keine Dokumente gefunden, auch ein Mobiltelefon fehlte. Anwohner des Gebäudes konnten keine Hinweise geben.