Mittwoch, 23. Juni 2021

Mordfall Barbara Rauch: Eine Million Euro für Hinterbliebene gefordert

Eine Million Euro Schadenersatz – so lautet die Forderung, die die Rechtsanwälte von Barbara Rauchs Angehörigen nun bei Gericht hinterlegt haben. Am 6. Juli erfolgt der Auftakt zum Schwurgerichtsprozess gegen Lukas Oberhauser.

Im „Bordeauxkeller“ kam es im März vergangenen Jahres zur schrecklichen Bluttat. Nun steht Lukas Oberhauser für den Mord an Barbara Rauch vor Gericht.
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Im „Bordeauxkeller“ kam es im März vergangenen Jahres zur schrecklichen Bluttat. Nun steht Lukas Oberhauser für den Mord an Barbara Rauch vor Gericht. - Foto: © DLife/DF
Die 28-Jährige war am späten Abend des 9. März vergangenen Jahres in ihrem „Bordeauxkeller“ in Eppan ermordet worden. Wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt ist Lukas Oberhauser (25) aus Vilpian.


Dem jungen Mann aus Vilpian wird bekanntlich zur Last gelegt, Barbara Rauch mit 2 Messern getötet zu haben. Zumal sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, dass Oberhauser eines der Messer von zu Hause mitgenommen hatte, wirft ihm die Staatsanwaltschaft vorsätzlichen Mord vor.

Ihre Forderung für die Angehörigen des Opfers bereits bei Gericht hinterlegt haben die Rechtsanwälte Flavio Moccia und Angelo Polo. Eine Million Euro fordern sie für die Zivilpartei, die sich als Nebenkläger in das Schwurgerichtsverfahren eingelassen haben.

Der 25-Jährige ist zudem angeklagt, Barbara Rauch über einen längeren Zeitraum hinweg gestalkt zu haben. Die beiden Verfahren wurden zusammengelegt. Oberhauser sitzt seit 10. März vergangenen Jahres im Gefängnis in U-Haft.

Am ersten Todestag von Barbara Rauch wurde vor dem „Bordeauxkeller“ eine Mahnwache abgehalten.

em

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