Dienstag, 07. Mai 2019

Mordfall Gruber: Kerer war zurechnungsfähig

Robert Kerer (58) war einsichts- und willensfähig, als er – wie ihm vorgeworfen wird – im April 2018 in der ehelichen Wohnung in Stufels/Brixen seine Frau Monika Gruber (57) getötet hat. Zu dem Schluss ist Amtsgutachter Eraldo Mancioppi gekommen.

Robert Kerer war einsichts- und willensfähig, als er – wie ihm vorgeworfen wird – seine Frau Monika Gruber getötet hat. - Foto: D
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Robert Kerer war einsichts- und willensfähig, als er – wie ihm vorgeworfen wird – seine Frau Monika Gruber getötet hat. - Foto: D

Anders sieht es der Psychiater Luciano Magotti, der Kerer im Auftrag der Verteidigung untersucht hat: Seiner Auffassung nach war Kerer nur eingeschränkt zurechnungsfähig. Am Freitag werden die Sachverständigen vor Richter Walter Pelino im Rahmen des Beweissicherungsverfahrens ihre Erkenntnisse erläutern. Im Anschluss geht der Ball wieder an den ermittelnden Staatsanwalt.

Robert Kerer war in der Nacht auf den 21. April 2018 am Brixner Bahnhof, wo er ziellos herumgeirrt war, von den Carabinieri aufgegriffen worden. Seit damals sitzt er unter dringendem Tatverdacht im Gefängnis.  Laut Autopsie waren Monika Gruber tiefe Schnitte in die Luftröhre und die daneben gelegenen Blutgefäße zugefügt worden. Die 57-Jährige dürfte an ihrem eigenen Blut erstickt sein. 

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol