Mittwoch, 14. Dezember 2016

Mordfall Huber: Messer beschlagnahmt

Noch suchen die Ermittler nach jener Tatwaffe, mit der der 71-jährige Kurt Huber erstochen wurde. Wie nun bekannt wurde, sollen am Tatort 10 Messer beschlagnahmt worden sein. Sie werden nun im RIS-Labor in Parma untersucht.

Der Lösung im Mordfall Huber (im Bild der Tator, das Widum von Niederrasen) könnten die Ermittler nun einen Schritt nähergekommen sein. - Archivbild
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Der Lösung im Mordfall Huber (im Bild der Tator, das Widum von Niederrasen) könnten die Ermittler nun einen Schritt nähergekommen sein. - Archivbild

Wie die Autopsie ergeben hat, war dem 71-Jährigen 8 Mal in den Bauchbereich gestochen worden. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein spitz zulaufendes Messer handeln – mit einschneidiger Klinge, die rund 3 bis 3,5 Zentimeter breit war. Zwar waren rund um den Tatort akribisch nach der Tatwaffe gesucht worden. Gefunden wurde sie bisher aber nicht.

Tatwaffe unter den 10 Messern?

Es wäre aber möglich, dass die Ermittler auf ihrer Suche bald schon einen Schritt weiter sind. Die Tatwaffe könnte sich nämlich unter jenen 10 Messern befindet, die die Spurensicherer der Carabinieri in der Altenwohnung beschlagnahmt haben sollen.

Dort war Kurt Huber am 5. Dezember blutüberströmt auf seinem Bett liegend aufgefunden worden. Die beschlagnahmten Messer werden nun im Labor der Carabinieri-Sondereinheit RIS in Parma auf Blut- und andere Spuren hin untersucht.

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Den ausführlichen Bericht zur Suche nach der Tatwaffe lesen Sie in der Donnerstags-Ausgabe des Tagblattes „Dolomiten“.

stol/em

stol