So hätten nicht die 18 Schläge, die Iob am Kopf zugefügt worden waren, zu dessen Tod geführt. <BR /><BR />Indes sitzt David Dallago, der 37-jährige Familienvater vom Nonsberg als Tatverdächtiger im Gefängnis und hüllt sich weiterhin in Schweigen. <BR /><BR />Wie berichtet, war Iobs lebloser Körper am 5. Juni aus dem St.-Justina-See geborgen worden. Anfangs war man von einem Unfalltod ausgegangen, bis der Waldarbeiter David Dallago am Montag festgenommen wurde: Er soll der Letzte gewesen sein, der Iob lebend gesehen hat – Dallago sei mit Waldarbeiten in der Nähe des Sees beauftragt gewesen. Laut Ermittlungen der Carabinieri dürfte Iob ihn dabei erwischt haben, wie er Holz für den Eigenbedarf aus dem gemeindeeigenen Wald entnahm. Darin sahen die Ermittler ein mögliches Tatmotiv und nahmen Dallago fest. <BR /><BR />Nun gibt es Neuigkeiten in Sachen Todesursache: Die 18 Schläge, die an Iobs Kopf festgestellt worden waren, hätten laut Autopsie nämlich nicht zu seinem Tod geführt. Der Bärenflüsterer soll noch gelebt haben, als er in den See geworfen wurde – und ist dann ertrunken.<BR /><BR />Dallago hüllt sich indes in Schweigen. Er sitzt im Gefängnis in Spini di Gardolo in U-Haft. Pflichtverteidigerin Angelica Domenichelli besuchte ihn dort gestern ein zweites Mal. „Im Moment kann ich nichts von dem, was mein Mandant gesagt hat, wiedergeben“, sagte sie der Tageszeitung „L'Adige“. <BR /><BR />Die RIS-Beamten durchkämmten den Wald nach der Tatwaffe. Iob trug stets ein Hämmerchen mit Schlagstempel bei sich. Damit könnten ihm die Verletzungen am Kopf zugefügt worden sein. Bisher wurde es nicht gefunden. Neue Erkenntnisse könnten die Durchsuchung von Dallagos Wohnung, Fahr- und Werkzeugen sowie persönlicher Gegenstände bringen.