Im Zuge der Verhandlung am Bozner Landesgericht am Mittwoch stellte Staatsanwältin Federica Iovene in ihrem Schlussplädoyer dem Schwurgericht im Mordprozess gegen Avni Mecja ihre Forderungen. <h3> Staatsanwältin: Keine allgemein mildernden Umstände gewähren </h3>Demnach habe Mecja ein Tatmotiv gehabt: Seine laut Iovene „obsessive Eifersucht“. Auch aus diesem Grund forderte die Staatsanwältin, dass dem Angeklagten keine allgemein mildernden Umstände gewährt werden- Und dass ihm eine lebenslängliche Haftstrafe auferlegt werde. <h3> 50.000 Euro für Ehemann und 10-mal so viel für Sohn </h3>In der Folge kamen auch die Anwälte der Nebenkläger – der Sohn und der getrennt lebende Ehemann des Opfers – zu Wort. Für den Sohn wurden 500.000 Euro, für den Ehemann hingegen 50.000 Euro Schadenersatz gefordert. <h3> Verteidigung: Mildernde Umstände zugestehen</h3>Am Nachmittag war dann auch die Verteidigung am Zug. Diese beantragte, ihrem Mandanten mildernde Umstände zuzugestehen: Dieser habe sich schließlich gestellt, die Tat gestanden und inzwischen 10.000 Euro an Schadenersatz geleistet. Diese mildernden Umstände sollten laut Verteidigung zumindest mit den erschwerenden aufgewogen werden.<BR /><BR />Am 27. März erfolgen die Repliken, dann ist auch ein Urteil zu erwarten.<BR /><BR />