Donnerstag, 03. Januar 2019

Mordfall Oberhollenzer: DNA muss nicht von Täter sein

Wie die Bozner Staatsanwaltschaft am Donnerstag in einer Aussendung erklärt, seien die am Tatort festgestellten DNA-Spuren nicht zwangsläufig vom Täter.

Maria Magdalena Oberhollenzer.
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Maria Magdalena Oberhollenzer. - Foto: © D

Bestätigt wurde nur, dass am Tatort festgestellte DNA-Proben für weiterführende Laboranalysen zur Spurensicherung der Carabinieri in Parma (RIS) geschickt worden seien. Ob dabei DNS-Spuren einer fremden Person gefunden werden können und ob diese möglichen Spuren zum Täter führen, kann derzeit niemand sagen, so die Staatsanwaltschaft.

Wie berichtet, war Maria Magdalena Oberhollenzer in der Nacht auf Freitag, 27. Dezember 2018 in St. Georgen tot aufgefunden worden. Die Blutergüsse am rechten Auge sowie im Nackenbereich, die bei der Frau festgestellt wurden, sind nicht durch einen Unfall, sondern durch Fremdverschulden verursacht worden.

Die Ermittlungen und die Suche nach dem Mörder laufen seitdem auf Hochtouren. 

stol

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